Da muss man was machen …

Ist ein geflügeltes Wort, immer dann wenn etwas schreckliches passiert ist. Aber muss man das wirklich?

Es gibt etwa 15.000 Piloten in Deutschland die berufsmäßig fliegen. ( Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/183097/umfrage/anzahl-der-piloten-in-deutschland/ )

Die existierenden Bestimmungen haben die letzten Jahre solche Handlungen zu 100% vermieden und dieses Jahr ist die Quote auf 99,993% gesunken. Das langjährige Mittel wird dazwischen liegen.

Die Opfer dieses Fluges sind nicht nur Opfer des Co-Piloten, sondern auch Opfer der Sicherheitsmaßnahmen die eilig wegen der Terrorangst implementiert wurden. Hätte der Pilot die Tür öffnen können, wäre der Plan in dieser Form gescheitert.

Es ist naiv zu glauben, das neue Sicherheitsmaßnahmen nicht neue Risiken erzeugen.
Diese neuen Risiken bestehen z.B. darin, dass viele begabte Flieger die Beschränkung ihrer Rechte nicht akzeptieren wollen und lieber gar nicht erst Pilot werden. Piloten werden auf ärztliche Behandlung lieber verzichten oder sich im Ausland behandeln lassen, wo andere Rechtsvorschriften gelten.

Nein, man muss nicht immer was machen,
es müssen nicht bei jeder Tragödie neue Gesetze her
und ein Restrisiko wird immer bleiben.

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